Ausgezeichnete Ergebnisse mit unserer fortschrittlichen und effizienten Parodontitis-Therapie. In unserer Zahnarztpraxis in Regensburg stehen wir Ihnen zur Seite, selbst bei komplexen Fällen.
Autor: Dr. Philipp Bosse, Dr. Pierre Flora
Letzte Aktualisierung: 21.06.2025
Parodontitis, oft gleichgesetzt mit Zahnfleischentzündung, zählt in Deutschland zu den weit verbreiteten Gesundheitsproblemen. Mehr als 50% der Bürger über 35 Jahre sind laut Bundeszahnärztekammer davon betroffen. Die Krankheit sollte ernst genommen werden, da sie im fortgeschrittenen Stadium zum Verlust der Zähne führen kann. Eine gezielte Behandlungsstrategie ist entscheidend, um Parodontitis wirksam zu bekämpfen. In unserer Praxis in Regensburg haben wir langjährige Erfahrung in der Therapie dieser Erkrankung und können auf eine sehr hohe Erfolgsrate zurückblicken.
Die Parodontitis, umgangssprachlich bekannt als Parodontose, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt, kann sie fortschreiten und letztendlich zum Verlust von Zähnen führen. Diese Erkrankung verläuft oft schmerzfrei und wird häufig erst während einer Prophylaxe-Sitzung diagnostiziert.
Es ist wichtig, die Parodontose nicht zu unterschätzen, da sie als Mitverursacher für verschiedene ernsthafte Erkrankungen gilt, darunter Schlaganfälle, Frühgeburten und Diabetes. Unbehandelt kann die Parodontose den Kieferknochen angreifen und zu einer Rückbildung des Knochens führen, was letztendlich zum Verlust von Zähnen führt.
Die Behandlung der Parodontose erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und beinhaltet eine erweiterte Zahnreinigung, bei der die betroffenen Zahnwurzeloberflächen gereinigt und geglättet werden. Dadurch strafft sich das Zahnfleisch und legt sich glatter um den Zahnhals. In seltenen Fällen ist ein offenes chirurgisches Verfahren erforderlich.
In unserer Zahnarztpraxis in Regensburg legen wir großen Wert auf moderne, effiziente und erfolgreiche Parodontologie.
Die Symptome einer Parodontitis können je nach Stadium und Verlauf unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sind im Allgemeinen äußerst vielfältig. Zu den typischen Warnsignalen gehören:
Diese Symptome sind klare Anzeichen für eine mögliche Parodontose und sollten unverzüglich von einem Zahnarzt untersucht werden. Wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, suchen Sie daher sofort einen Zahnarzt auf, der eine mögliche Parodontitis diagnostizieren und behandeln kann.
Es gibt zwei Arten von Parodontitis:
Die Parodontitis kann in der Regel nicht allein auf eine schlechte Mundhygiene zurückgeführt werden. Vielmehr begünstigen ein geschwächtes Immunsystem und/oder genetische Faktoren die Erkrankung. Auch eine ungesunde Ernährung kann in Kombination mit anderen Faktoren zur Entstehung von Parodontitis führen. Eine weitere mögliche Ursache ist Stress.
Es gibt bestimmte Risikofaktoren, die das Risiko einer Parodontitis erhöhen können. Dazu gehören:
Eine Parodontitis kann den Verlauf anderer Krankheiten negativ beeinflussen. Gleichzeitig können aber auch andere Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, die Entstehung einer Parodontitis fördern. Dieses Wechselspiel zwischen Parodontitis und anderen Erkrankungen wurde bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
Zahnmediziner unterscheiden zwischen zwei Hauptformen der Parodontitis: der seltenen aggressiven Parodontitis und der häufigeren chronischen Parodontitis.
Die aggressive Parodontitis entwickelt sich schnell und ist durch einen rapiden Verlauf gekennzeichnet. Diese Form der Erkrankung wird in der Regel durch aggressive Bakterien verursacht. Durch einen speziellen Bakterientest kann während der Therapie bestimmt werden, welche Mikroben die Erkrankung auslösen. Bei der aggressiven Parodontitis entstehen meist nur lokale Zahnfleischtaschen, jedoch kommt es zu massivem Knochenabbau und -einbrüchen. Dies kann durch Röntgenaufnahmen gut diagnostiziert werden.
Die chronische Parodontitis hingegen entwickelt sich langsam und fortschreitend. Dabei bilden sich Zahnfleischtaschen, ohne dass es zu massiven Knochenverlusten kommt. Diese Form der Parodontitis verläuft in der Regel schmerzfrei und wird daher oft erst spät erkannt. Durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (Prophylaxe) kann die Parodontitis jedoch frühzeitig festgestellt werden. Dabei werden vorhandene Zahnfleischtaschen mit einer speziellen Sonde vermessen.
Der typische Verlauf der chronischen Parodontitis kann folgendermaßen skizziert werden:
Der Verlauf einer Parodontitis variiert von Patient zu Patient. Rauchen gilt als Risikofaktor, da der Nikotinkonsum zu einer Verengung der Blutgefäße führt und frühe Symptome wie Zahnfleischbluten unterdrückt. Insbesondere bei Rauchern sind daher die Krankheitsverläufe oft unterschiedlich.
Um Parodontitis zu diagnostizieren, ist zunächst eine eingehende Untersuchung des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats erforderlich. Der Kiefer wird auf eventuelle Zahnlockerungen hin untersucht, und mit Hilfe von speziellen Parodontalsonden wird die Tiefe der Zahnfleischtaschen gemessen. Röntgenaufnahmen ermöglichen es, den Grad der Schädigung des Kiefers durch Parodontitis zu erkennen. Nur in Ausnahmefällen ist eine weiterführende Analyse per Labor nötig. Wir wählen für jeden Patienten die geeignete Diagnostik aus, die individuell auf seinen Fall zugeschnitten sind.
In unserer Zahnarztpraxis in Regensburg passen wir die Behandlung individuell an den Verlauf der Erkrankung, die Symptome und das Stadium der Parodontitis an. Wir bieten eine Vielzahl von Therapien an:
Klassische Parodontitis-Therapie
Die konventionelle Therapie der Parodontitis ist die am häufigsten angewandte Methode und verläuft wie folgt:
Nach Abschluss der Behandlung erhalten Sie von uns eine ausführliche persönliche Beratung zur Vorbeugung von Parodontitis durch eine gründliche Mundhygiene zu Hause. Unsere Standardempfehlung für Zahnpasta ist „Parodontax“.
Für die ersten zwei Wochen nach der Therapie könnte die Verwendung einer speziellen Mundspüllösung mit Chlorhexidin (CHX) empfohlen werden, um die Zahnfleischregeneration zu unterstützen.
Es wird dringend geraten, weitere Prophylaxe-Behandlungen in individuellen Abständen abhängig vom Grad der Erkrankung durchzuführen. Seit dem 1.7.2021 wird diese für gesetzlich Versicherte oft als unterstützende Parodontitistherapie (UPT) übernommen. Die konsequente Umsetzung dieser häuslichen und zahnärztlichen Pflegeroutinen ist entscheidend für einen dauerhaften Behandlungserfolg.
Chirurgische Behandlung
Sobald Zähne anfangen, sich zu lockern, der Kieferknochen von Parodontitis betroffen ist oder die Zahnfleischtaschen eine Tiefe von über 6 mm erreichen, kann eine chirurgische Behandlung erforderlich sein, nachdem die oben genannte Therapie abgeschlossen wurde.
Bei diesem Verfahren wird das entzündete Zahnfleisch an der betroffenen Stelle eröffnet und zurückgeklappt. Das infizierte Gewebe darunter wird gründlich entfernt, ebenso wie Ablagerungen an den Oberflächen der betroffenen Zahnwurzeln, die mit Polierdiamanten gereinigt werden. In sehr seltenen Fällen werden die entstandenen Hohlräume im Kieferknochen mit künstlichem oder körpereigenem Knochenmaterial aufgefüllt, nebst Verschluss durch auflösbare Regenerationsmembran („Guided Tissue Regeneration“).
Bei frühzeitiger Diagnose und angemessener Behandlung kann die Parodontitis in den meisten Fällen gestoppt und stabilisiert werden. Es wird empfohlen, alle drei bis vier Monate eine professionelle Zahnreinigung oder eine UPT durchführen zu lassen, um diesen Zustand langfristig zu erhalten.
Eine entscheidende präventive Maßnahme gegen Parodontitis ist neben der häuslichen Zahnpflege die regelmäßige Prophylaxe durch Fachpersonal. Es wird empfohlen, mehrfach pro Jahr – in Abhängigkeit vom Grad der parodontalen Erkrankung – eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Bei bestehender Parodontitis empfehlen wir jedoch eine vierteljährliche Prophylaxe als Nachsorge. Zudem sollten allgemeine zahnärztliche Untersuchungen zweimal jährlich erfolgen.
Diese präventiven Maßnahmen sind äußerst wirksam, um Parodontitis vorzubeugen. Insbesondere Risikopatienten und Raucher sollten diese Pflegeroutinen streng einhalten.
Unsere Zahnarztpraxis in Regensburg hat sich auf alle Aspekte der Parodontologie spezialisiert und bietet:


